Unsere EinrichtungenWeltKinderLachen





Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an acht Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie fünf private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung. [mehr…]




Exerzitien im Franziskushaus Altötting Hier finden Sie die aktuellen
Termine.




Link: Allgemeines
Link: Wir stellen uns vor
Link: Aus dem Alltag
Link: Eltern
Link: Kooperation und Zusammenarbeit
Link: Anmeldung und Kontakt




 

Sicherheit durch einen strukturierrten Tagesablauf



07:30 - 08:45 Uhr

Bringzeit:
Die Kinder werden, je nach vereinbarter Buchungszeit, von den Eltern in die Kita gebracht. Jedes Kind wird von den Bezugserzieherinnen begrüßt. Mit den Eltern werden kurze Tür- und Angelgespräche geführt.

 
09:00 Uhr

Gemeinsamer Morgenkreis:
Der Morgenkreis ist ein wiederkehrendes Ritual. Wir singen ein Begrüßungslied und beginnen den Tag gemeinsam. Der Morgenkreis fördert den Zusammenhalt in der Gruppe und ist ein Ort, an dem Kommunikation und Beteiligung im Vordergrund stehen.

 
Während des Tages

Gemeinsame und/oder gleitende Brotzeit:
Die Kinder unterbrechen ihr Spiel und essen am vorbereiteten Brotzeittisch gemeinsam mit einigen anderen Kindern entweder gleitend zur selbst gewählten Zeit oder gemeinsam mit der ganzen Gruppe. Die Brotzeit fördert das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe. Am Tisch lernen die Kleinen von den Großen (z. B. den Umgang mit Besteck) und die Großen von den Kleinen (z.B. auf jüngere Kinder Rücksicht zu nehmen, zu helfen, ...).
Das täglich frisch aufgeschnittene Obst und Gemüse lernen die Kinder gerecht untereinander aufzuteilen.

 
Während des Tages

Freispielzeit in der Gruppe oder im Garten:
Der Schwerpunkt der Bildung in der Kita ist das Freispiel. Kinder in diesem Alter lernen so schnell, intensiv und umfassend wie sonst nie wieder in ihrem Leben. Das Lernen geschieht spielerisch und selbstverständlich. Im Spiel erfahren die Kinder ihre Umwelt, erlernen und vertiefen ihre Fähigkeiten, probieren aus, erweitern ihre Sozialkompetenzen, erlernen Rücksichtnahme, üben Kommunikation und Fördern ihre Eigeninitiative. Sie entdecken Zusammenhänge selbst, sammeln Erfahrungen, erproben und experimentieren.

 
Während des Tages

Gelenkte Angebote in der Gruppe oder im Garten/Projektarbeit:
Bildungsangebote, meist in Projekten, werden für ganze Gruppen, Teilgruppen oder gruppenübergreifend angeboten. Sie orientieren sich an den Interessen der Kinder und bieten den Kindern vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.

 
zwischen
11:00 und 13 Uhr:

Mittagessen:
Das warme Mittagessen wird  täglich frisch zubereitet, heiß geliefert und montags bis freitags angeboten - auch während der Schulferien.

 
Während des Tages und je nach Entwicklung bzw. Bedürfnis des Kindes

Ausruhen, Schlafen, Entspannen, Wickeln und Körperhygiene
Je nach Bedürfnis des Kindes haben die Kinder die Möglichkeit sich auszuruhen. In den Krippengruppen schlafen einige Kinder regelmäßig auch während des Tages. Auch die notwendige Pflege (Wickeln, Begleitung zur Toilette, etc.) wird individuell gestaltet.
Gleichzeitig werden die Kinder, die bis mittags angemeldet sind, abgeholt.

 
ca. 14:00 Uhr

Zwischenmahlzeit; Abholzeit:
Wir bieten den Kindern am Nachmittag nochmals eine kleine Zwischenmahlzeit an, welche sie gemeinsam am Tisch essen.

 

bis 15:00 Uhr
bzw. 16:00 Uhr

Freispielzeit/Abholzeit:
Je nach gewählter Buchungszeit werden die Kinder abgeholt und verlassen die Kita. Bei der Verabschiedung und Übergabe findet ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin und Eltern statt.




Bildung und Entwicklung


Für gelingende Bildungsprozesse stellen wir den Kindern anregungsreiche Erfahrungsräume und Spielmaterialien zur Verfügung. Wir beobachten Kinder und greifen ihre Interessen oder Themen auf, bieten ihnen neue Themen zur Auseinandersetzung an und ermöglichen auf diese Weise weitere Bildungsprozesse.

Wir verstehen Bildung als aktiven Prozess jedes einzelnen Kindes, indem es seine Umwelt mit seinen Sinnen wahrnimmt und diese Wahrnehmung verarbeitet. Beziehung und Bindung sind Grundlagen für kindliche Bildungsprozesse.

Kinder geben dem, was sie erleben, den Erfahrungen, die sie machen, Bedeutung und Sinn. Welche Bedeutung und welcher Sinn das sein wird, das hängt auch von uns Erwachsenen und den Kindern ab, die diese Situation mitgestalten.

Frühkindliche Bildung als
ko-konstruktiver, inklusiver Prozess



 


Spielen und Lernen



Kinder im Vorschulalter lernen im Spiel, denn die Spielfähigkeit eines Kindes steht in direktem Zusammenhang zu seiner Lernfähigkeit. Das Spiel ist wichtig für eine ganzheitliche Entwicklung des Kindes. Es ist eine kindgemäße Form der Betätigung, in der die Bewegung, die Gefühle, das Denken und das soziale Handeln gefördert werden.

Wir geben dem Spiel, der Bewegung und der großen Handlungsmöglichkeiten in unserer Begleitung der Kinder einen hohen Stellenwert und wissen, dass wir so den Bedürfnissen und Interessen, sowie den Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten der Kinder für ihre Entwicklung gerecht werden.

Schon kleine Kinder – noch bevor sie krabbeln können – sind ständig aktiv in Bewegung. Sie benutzen alle Sinne (tasten, riechen, schmecken, sehen, hören) und lernen nach und nach ihr Tun, sich selbst und ihre nähere Umgebung kennen. Diese kleinen Persönlichkeiten sind neugierig auf ihre Welt und wollen sie entdecken.
Kommen die Kinder zu uns in die Kita wird ihre Welt wieder ein Stück erweitert. Sie lernen zunächst fremde Erwachsene kennen und eine Vielzahl unbekannter Kinder, eine neue, erlebnisreiche Umgebung und den bewussten Umgang mit vielfältigen Materialien. Diese neue Welt weckt die Neugier der Kinder und fordert sie zum Entdecken und Handeln auf. Wir möchten, dass sich die Kinder bei uns gut weiterentwickeln. Deshalb können sie sich ihre Welt spielend mit viel Bewegung selbständig aneignen.

"Das Spiel ist die höchste Form der Forschung"
Albert Einstein

Im Spiel kann das Kind all seine Fähigkeiten frei entfalten und sich ausdauernd und konzentriert mit einer Sache beschäftigen. Das Spiel ist eine selbst gewünschte Handlungsform der Kinder. Im Spiel werden Erlebnisse und Erfahrungen der Kinder nachgelebt und ihr Denken und Handeln eingebaut.

So haben die Kinder bei uns z. B. in der Puppenecke oder in der Bauecke und auch in anderen Bereichen die Möglichkeit, die Erlebnisse ihres Alltags nachzuspielen, um sie so besser zu verarbeiten. Das Spiel zeigt Kindern, was ihnen möglich ist, sie erfahren im Spiel auch ihre Grenzen im Miteinander mit anderen Kindern.

Spiel ist ein Ventil, um vorhandene Gefühle auszuleben. Kinder benutzen das Spiel als hervorragendes Ausdrucksmittel, um anderen ihre Sorgen und Freuden, Hoffnungen und Ängste mitzuteilen. Wir als Erziehende haben die Aufgabe, Kindern in ihrem Spiel zu folgen und sie so zu lassen, wie sie sind. Wir treten an den Rand des Geschehens und bleiben im Hintergrund, wobei uns das so intensiv spielende Kind eine riesige Quelle an Informationen bietet. Kinder zu begleiten und Kindern in ihrem Spiel zu folgen, ist eine spannende und aufregende Tätigkeit. Sie erfordert jedoch hohe Aufmerksamkeit, Offenheit und Hingabe von uns. Wir haben dabei die Aufgabe, zu schauen, ob durch andere Materialien oder Impulse, die Kreativität und Fantasie der Kinder bereichert werden kann.

Im Spiel erreichen Kinder alle Fähig- und Fertigkeiten, die sie für die Schule brauchen, denn ein Kind, das spielt, lernt auch immer. Es entwickelt sich umfassend in seiner Persönlichkeit, seiner Fantasie und Kreativität weiter. Kinder würden in ihrer Entwicklung gehemmt werden, wenn wir sie nicht spielen, bewegen und selbständig handeln ließen.






Was Kinder in der Kita lernen


Vieles von dem, was Kinder in der Kita lernen, tragen sie nicht vorzeigbar in der Hand mit nach Hause. Trotzdem haben sie dort eine Menge erfahren und gelernt – Qualitäten, die stark machen für das Leben.

Zwölf Beispiele für Lernerfolge im Kindergarten, die vielleicht nicht gleich ins Auge springen, dafür Kinder aber umso wirkungsvoller in ihrer Entwicklung unterstützen:


Du bist mir wichtig

In der altersgemischten Gruppe erleben sich Kinder mal groß, mal klein, mal stark, mal helfend, mal Hilfe suchend ... Solche eigenen Erfahrungen sind die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und verantwortliches Handeln.

Ich habe Interesse
Kinderfragen werden aufgegriffen. Zusammen macht man sich auf die Suche nach Antworten. Wo Kinder in ihren Interessen ernst genommen werden, entwickeln sie Freude am Lernen und Entdecken.

Ich begreife
Kinder lernen ganzheitlich. Sie wollen die Dinge nicht nur anschauen oder darüber reden. Sie wollen sie anfassen, daran riechen, schmecken, befühlen, damit experimentieren. Das ist im Kindergarten erlaubt und wird gefördert. Sinneswahrnehmungen sind die Grundlage für ein differenziertes Vorstellungs- und Denkvermögen. Deshalb haben Kinder zwar häufig schmutzige Hosen und klebrige Hände. Aber nur so machen sie all die Erfahrungen, die sie später einmal in die Lage versetzen, in der Schule mit zu denken und Zusammenhänge gedanklich nachvollziehen zu können.

Ich kann etwas
Sich selbst an- und ausziehen – die Schuhe selbst binden – darauf achten, dass der verlorene Hausschuh wiedergefunden wird – das verschüttete Getränk selbst aufwischen. Das sind die kleinen Schritte zur großen Selbständigkeit.

Das will ich wissen
Die Triebfeder zum Lernen ist die Neugier. Und neugierig sind Kinder ganz gewaltig. Dies ist im Kindergarten erwünscht und wird auch unterstützt.

Ich traue mich
Mit dem Messer schneiden, sägen, auf Bäume klettern – Kinder wollen die Dinge "echt" tun und nicht nur im Spiel. Im Kindergarten dürfen Kinder kochen, backen, werken, pflanzen, eigene Ideen verwirklichen ... Zutrauen macht stark und motiviert.

Ich habe eine Idee
Bilder malen, werken, gestalten, musizieren, im Sand spielen, Geschichten erfinden und spielen ... Der Kindergarten bietet Zeit, Möglichkeiten und Freiheit für eigene Ausdrucksformen. Dabei entwickeln Kinder Eigeninitiative und Fantasie, verfolgen ihre Ideen, finden eigene Wege und Lösungen, werden erfinderisch und kreativ.

Das mache ich gern
Kindergartenalltag orientiert sich am Bedürfnis der Kinder. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Spiel zu. Spielen macht Spaß, und was Spaß macht, das machen Kinder mit ganzem Herzen. Zeit zum Spielen ist Zeit, in der Kinder einer Sache mit Konzentration nachgehen und dabei Ausdauer und Durchhaltevermögen entwickeln.

Ich gehöre dazu
Mit anderen zusammen sein, heißt für Kinder vor allem mit anderen spielen. Gemeinsames Spielinteresse verbindet. Im Spiel planen Kinder miteinander, setzen sich auseinander, lernen sich behaupten, finden Kompromisse, schließen Freundschaften ...

Ich habe was zu sagen
Einen Streit miteinander klären – erzählen, was man erlebt hat – zusammen einen Ausflug planen – nach der eigenen Meinung gefragt werden – sagen können, was man will und was man nicht möchte ... Das macht stark. Wer sich sprachlich ausdrücken lernt, kann sich mit anderen verständigen, wird nicht überhört oder übergangen.

Ich habe eine Aufgabe
Im Kindergarten übernehmen Kinder Aufgaben in der Gemeinschaft. Den Tisch decken, nach dem Spiel zusammen aufräumen, dem anderen beim Anziehen helfen, im Garten ein Beet anpflanzen und pflegen, sich um ein neues Kind kümmern ...
In vielen kleinen Handlungen lernen Kinder, Verantwortung für einander und für eine gemeinsame Sache zu übernehmen.

Du wirst mir vertraut
Im Kindergarten treffen Kinder aus verschiedenen Elternhäusern, mit unterschiedlichen familiären, kulturellen und nationalen Hintergrund zusammen. Was sich gesellschaftlich noch schwierig gestaltet, wird hier „im Kleinen“ oft schon selbstverständlich voneinander erfahren und miteinander gelebt.

Quelle: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik – Ausgabe 6/98

"Das Gehirn kann nicht anders als lernen,
das macht ihm die allergrößte Freude
außer man versetzt es ins Koma,
macht ihm Angst oder setzt es unter zu starken Druck."

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer




Spendenkonto
Franziskushaus:


meine Volksbank
Raiffeisenbank eG

IBAN:
DE96 7116 0000 0000 0012 36
BIC: GENODEF1VRR






» Antrag für einen KiTa-Platz
in einer Altöttinger Kindertagesstätte