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Das Seraphische Liebeswerk Altötting (SLW) ist ein karitatives Werk mit den Schwerpunkten Erziehung, Bildung und Pflege. Gegründet wurde es im Jahr 1889 durch den bayerischen Kapuziner Pater Cyprian Fröhlich (1853-1931) zur Unterstützung hilfsbedürftiger und verwaister Kinder. [mehr…]
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Sozialpädagogischer Hort - Allgemeines

„Wir lassen Euch nicht im Regen stehen“
Die beiden sozialpädagogischen Hortgruppen ‚Jonas’ und ‚Benedikt’ arbeiten eng mit dem jeweils zuständigen Amt für Kinder, Jugend und Familie zusammen. Über die Vorgaben des BayKiBiG und die fachlichen Standards des BEP hinaus bieten wir ein speziell auf Kinder und Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf abgestimmtes Betreuungsangebot.
Die Aufnahme in diese Betreuungsgruppen erfolgt in enger Abstimmung und unter der Federführung des Allgemeinen Sozialdienstes des jeweils zuständigen Jugendamtes.
- Die Eltern, die ihr Kind zu uns bringen wollen, melden sich beim zuständigen Jugendamt, das den individuellen Bedarf und die Möglichkeit der Kostenübernahme prüft.
- Die Mitarbeiter der Jugendämter melden ihr Interesse an einem freien Platz in unseren sozialpädagogischen Gruppen beim Bereichsleiter (SPL) oder Pädagogischen Fachdienst (PFD) der Einrichtung an.
- Schon vorhandene Unterlagen über das Kind, dessen familiäres Umfeld, Zeugnisse und Gutachten werden zur Vorbereitung des Aufnahmegesprächs dem Fachdienst im Haus weitergegeben.
- Am Erstgespräch nimmt sowohl die Familie als auch der/die zuständige Mitarbeiter/in des ASD (Jugendamt) teil.
- Bei Aufnahme des Kindes kommt es zu einem ‚Hilfeplan’ - hier werden gemeinsam die angestrebten Erziehungsziele besprochen und schriftlich festgehalten.
- Nach spätestens einem Jahr findet ein Anschlusshilfeplan statt, zu dessen Vorbereitung die Einrichtung einen Entwicklungsbericht an das Jugendamt sendet. In diesem Gespräch wir über den weiteren Verlauf der Maßnahme entschieden und neue Ziele werden festgelegt.
- Voraussetzung zur Gewährung der Maßnahme ist es, dass die Erziehungsberechtigten sich aktiv und verbindlich an der Umsetzung der Ziele beteiligen, indem sie eng mit der Gruppe und dem psychologischen Fachdienst zusammenarbeiten.
Ziele der Hortbetreuung:
- Fähigkeiten und Kräfte zur Selbsthilfe des Kindes oder Jugendlichen und der Herkunftsfamilie steigern
- die psychosoziale Kompetenz des Kindes oder Jugendlichen verbessern
- die erzieherische Kompetenz in der Herkunftsfamilie fördern und steigern
- den Verbleib bzw. die volle Integration in das familiäre Bezugssystem sichern
- Entwicklungsrückstände sowie psychische und soziale Defizite des Kindes oder Jugendlichen aufarbeiten
- Motivation für schulisches Lernen fördern, geeignete Lerntechniken vermitteln und schulische Defizite aufholen.
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