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Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an sieben Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie vier private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung. [mehr…]




Exerzitien im Franziskushaus Altötting Hier finden Sie die aktuellen
Termine.




Anmeldung
26.05.2014


Mitreden und Mitbestimmen
Kinder- und Jugendräte der SLW-Einrichtungen diskutierten über ihre Beteiligungsmöglichkeiten

 


Im Jubiläumsjahr der Stiftung „125 Jahre SLW“ haben sich die gewählten Kinder- und Jugendräte aus den sieben bayerischen Einrichtungen und ihre Betreuer im Franziskushaus Altötting mit der Frage auseinandergesetzt „Wie läuft eigentlich Beteiligung bei Euch?“ Herausgekommen sind eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie sich betreute junge Menschen in den Jugendhilfeeinrichtungen mit ihren Wünschen, Verbesserungsvorschlägen und auch mit ihrer Kritik in die Entscheidungen der Erwachsenen einmischen und mitdiskutieren können.


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SLW-Präses Pater Heinrich (r.) freute sich über das soziale Engagement der Kinder- und Jugendräte der SLW-Einrichtungen. Foto:SLW

 

Kinder reden mit

Angefangen von einem Kummerkasten für persönliche Anliegen, einem Kinderrechteordner bei Aufnahme eines jungen Menschen in ein Heim, Kinderbewertungen mittels anonymen Fragebögen zum Tagesablauf, der Essensplan- und Freizeitgestaltung bis hin zur Wahl von Gruppensprechern, der regelmäßigen Einberufung von Hausforen und der Gründung eines Kinder- und Jugendrates in einer sozialen Einrichtung reichte die Palette, die bereits in den SLW-Tages- und Wohngruppen fest installiert sind.

Eine Nutzungsordnung für das Handy, die Mitsprache bei der Wahl des Ferienfreizeitortes oder die Erstellung eines Speiseplans für die Wohngruppen spiegelt die Vielfalt an Themen wieder, die Kinder und Jugendliche der Betreuungseinrichtungen  an ihre gewählten Vertreter richten.

 

Erwachsene und Kinder entscheiden gemeinsam

Dass es aber nicht nur beim Diskutieren bleibt, sondern dass ihre Wünschen und ihre Ideen auch eine Entscheidung der Pädagogen beeinflussen, zeigt das jüngste Beispiel im Franziskushaus. Eine in Aussicht gestellte Spende des Lions Club Neuötting veranlasste Frank Einwanger, mit dem Kinder- und Jugendrat eine Liste der Projekte zu erstellen, die finanziert werden könnten. Entschieden hat sich das Gremium für die Installation einer Kletterwand. „Die ersten Planungsschritte sind bereits getätigt“ eröffnete Pädagoge Einwanger der Versammlung “ und im Herbst können wir dann mit dem Bau der Kletterwand beginnen.“ Jugendrat Noah begründet sein Engagement denn auch mit dieser Tatsache, dass ihre Initiativen von den Erwachsenen im Haus ernst genommen werden „Mitreden zu dürfen, das macht mich stolz“.

Über den Wert der Beteiligung von Kindern in ihrer pädagogischen Arbeit waren sich alle anwesenden Betreuer einig. „Das erhöht die Zufriedenheit im Haus“ stellte etwa Johann Kirmer, Psychologe aus dem pädagogischen Zentrum St. Josef in Parsberg/Oberpfalz, fest. In seinen Ausführungen stellte er den Jugendlichen die  Initiative des Bayerischen Landesjugendamtes für Partizipation und Strukturen in der Heimerziehung, kurz IPSHEIM, vor. Diese landesweite Tagung, an der rund 80 Jugendliche aus ganz Bayern sowie Fachkräfte teilnehmen, ist entstanden aus Bestrebungen des bayerischen Landesjugendamts, Beteiligungsstrukturen für Kinder in Heimen auszubauen. Für jeweils ein Jahr werden zwölf Jugendvertreter gewählt, die Ansprechpartner für die Kinder- und Jugendräte der sozialen Einrichtungen in Bayern sind. „Schön wäre es, einen Vertreter aus dem SLW in diesem Gremium zu haben“ schloss Frank Einwanger, Initiator der zweitätigen Veranstaltung, das Jugendtreffen.














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